Sigenergy gehört zu den meistgesuchten Speichermarken in unserem Shop. Kein Wunder: Das System SigenStor ist kompakt, modular und lässt sich ohne großen Aufwand erweitern. In diesem Ratgeber erklären wir, aus welchen Teilen SigenStor besteht, welche Variante zu welchem Haus passt und worauf Sie bei der Planung achten sollten.
Bei vielen Speichersystemen hängen Wechselrichter und Batterie getrennt an der Wand und sind über Kabel verbunden. SigenStor geht einen anderen Weg. Der Energy Controller, also der Hybrid-Wechselrichter, bildet die Basis. Darauf werden die Batteriemodule gestapelt. Die Module rasten mechanisch und elektrisch ein. Das spart Platz im Technikraum und verkürzt die Montage.
Der Energy Controller wandelt den Gleichstrom der Module in Haushaltsstrom um, lädt und entlädt die Batterie und steuert den Energiefluss im Haus. Es gibt ihn einphasig und dreiphasig in mehreren Leistungsklassen. Für typische Einfamilienhäuser in Österreich ist die dreiphasige Ausführung üblich, etwa der Sigenergy Energy Controller 6 kW, dreiphasig. Für kleinere Anlagen oder einphasige Anschlüsse eignet sich die einphasige Variante wie der Energy Controller 6 kW, einphasig.

Die Batteriemodule arbeiten mit Lithium-Eisenphosphat-Zellen (LiFePO4). Diese Zellchemie gilt als besonders sicher und langlebig. Sie entscheiden beim Kauf, mit wie vielen Modulen Sie starten. Steigt Ihr Verbrauch später, etwa durch ein Elektroauto oder eine Wärmepumpe, setzen Sie weitere Module auf den Stapel. Ein Beispiel ist das Sigenergy Batteriemodul 5,84 kWh.
Unser Tipp: Planen Sie den Speicher nicht zu knapp, aber auch nicht auf Vorrat. Ein Speicher, der im Sommer jede Nacht leer und im Winter nie voll wird, ist meistens richtig bemessen. Erweitern ist bei SigenStor einfacher als bei vielen anderen Systemen.

Soll Ihr Haus bei einem Stromausfall weiter versorgt werden, kommt das Gateway ins Spiel. Es trennt das Haus bei Netzausfall vom öffentlichen Netz und schaltet auf die Versorgung aus Speicher und PV-Anlage um. Für dreiphasige Häuser gibt es das Sigenergy Gateway HomePro, dreiphasig. Die Umschaltung baut eine Elektrofachkraft in den Zählerschrank ein.

Über die App mySigen sehen Sie jederzeit, wie viel Strom Ihre Module erzeugen, wie voll der Speicher ist und wie viel Sie aus dem Netz beziehen. Sie können dort auch einstellen, welcher Anteil des Speichers als Reserve für einen Stromausfall zurückgehalten wird. Viele Kunden nutzen die Auswertung, um große Verbraucher wie Waschmaschine oder Geschirrspüler gezielt in die sonnigen Stunden zu legen. So steigt der Eigenverbrauch, und der Speicher arbeitet effizienter.
Sie können alle Teile einzeln zusammenstellen. Einfacher ist das Sigenergy Komplettpaket: Energy Controller, Batteriemodule und Stromsensor sind aufeinander abgestimmt, wahlweise mit Notstrom und Wallbox. Den aktuellen Preis jeder Variante finden Sie im Shop.
In Österreich montieren wir oder ein Partner aus unserem Netzwerk, nach Kapazität. In Deutschland montieren Sie selbst oder mit einem Partner aus unserem Netzwerk. In Deutschland gilt für Wechselrichter, Speicher und Gateway der Nullsteuersatz, für Wallboxen 19 % Umsatzsteuer.
Was kostet Ihre Anlage? Mit dem Richtpreis-Rechner sehen Sie in zwei Minuten einen Richtpreis für Material und Montage — unverbindlich, ohne Anmeldung.
Ja. Weitere Batteriemodule werden einfach auf den bestehenden Stapel gesetzt. So wächst der Speicher mit Ihrem Verbrauch.
Für die Versorgung des Hauses bei Netzausfall brauchen Sie das Sigenergy Gateway. Es schaltet automatisch auf Speicher und PV-Anlage um.
Das hängt von Ihrem Hausanschluss und der Anlagengröße ab. In Österreich sind Einfamilienhäuser meist dreiphasig angeschlossen. Ihr Elektriker oder wir klären das vor dem Kauf.
!
Kostenlose Beratung zu Ihrer PV-Anlage
Sagen Sie uns kurz, was Sie planen — wir melden uns persönlich.