Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher und Notstrom auf einem Einfamilienhaus, Voltaik-Referenzprojekt
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Notstrom mit PV-Anlage und Speicher: So bleibt Ihr Haus bei Stromausfall versorgt

Viele Hausbesitzer gehen davon aus: Wer eine Photovoltaikanlage auf dem Dach hat, hat bei einem Stromausfall weiter Strom. Das stimmt meistens nicht. Eine normale PV-Anlage schaltet ab, sobald das Netz ausfällt, auch bei strahlendem Sonnenschein. Erst ein Speicher mit Notstrom-Funktion hält Ihr Haus dann am Laufen. Gerade im Herbst und Winter, wenn Stürme und Schneelast Leitungen treffen, lohnt sich ein Blick auf diese Funktion.

Warum eine normale PV-Anlage bei Stromausfall abschaltet

Ein netzgekoppelter Wechselrichter darf nur einspeisen, solange das öffentliche Netz Spannung hat. Fällt das Netz aus, trennt er sich innerhalb von Sekunden. Das ist Vorschrift und schützt die Techniker des Netzbetreibers, die an einer vermeintlich stromlosen Leitung arbeiten. Ohne zusätzliche Technik bleibt Ihr Haus also dunkel, obwohl die Module Strom erzeugen könnten.

Der Speicher als Herzstück der Notstromversorgung

Für Notstrom braucht die Anlage zwei Dinge: einen Batteriespeicher, der Energie bereithält, und einen Hybrid-Wechselrichter, der ein eigenes, vom Netz getrenntes Hausnetz aufbauen kann. Tagsüber lädt die PV-Anlage den Speicher, bei Netzausfall versorgt er die angeschlossenen Verbraucher. Scheint die Sonne, lädt die Anlage den Speicher auch während des Ausfalls weiter.

Viele Systeme erlauben eine Notstrom-Reserve: Ein Teil der Speicherkapazität wird nicht für den Eigenverbrauch entladen, sondern für den Ausfall zurückgehalten. Im Winter, wenn die Anlage wenig erzeugt, ist diese Reserve besonders wertvoll.

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Notstrom oder Ersatzstrom: was ist der Unterschied?

Die Hersteller verwenden die Begriffe nicht einheitlich. Vereinfacht gibt es zwei Varianten:

  • Notstrom für ausgewählte Stromkreise: Ein eigener Ausgang am Wechselrichter versorgt wichtige Geräte wie Kühlschrank, Heizungspumpe, Licht und Router. Das ist günstiger und reicht vielen Haushalten.
  • Ersatzstrom für das ganze Haus: Eine Umschalteinheit, oft Backup-Box genannt, trennt das Haus vom Netz und versorgt alle Stromkreise. Je nach System entsteht beim Umschalten eine kurze Unterbrechung.

Wichtig für Öl-, Gas- und Pelletheizungen: Auch sie brauchen Strom für Pumpen und Steuerung. Wer im Winter bei einem Ausfall nicht frieren will, sollte die Heizung in die Notstromversorgung aufnehmen.

Welche Komponenten Sie für sicheren Notstrom brauchen

Wechselrichter, Speicher und Umschaltung müssen zusammenpassen. Nicht jeder Speicher arbeitet mit jedem Wechselrichter, und nicht jeder Wechselrichter unterstützt Notstrom. Am einfachsten sind abgestimmte Pakete, bei denen die Komponenten aufeinander abgestimmt sind:

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Sie haben schon eine PV-Anlage ohne Speicher? Dann ist ein Nachrüstsatz der kürzere Weg. Der Voltaik Batteriespeicher-Nachrüstsatz mit Notstrom ergänzt eine bestehende Anlage um Speicher und Notstrom-Funktion. Welche Geräte zu Ihrem vorhandenen Wechselrichter passen, zeigt unsere Kompatibilitätsübersicht. Den aktuellen Preis jedes Pakets finden Sie im Shop.

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Planung: Darauf sollten Sie vor dem Kauf achten

  • Verbraucher auswählen: Schreiben Sie auf, was bei einem Ausfall laufen muss. Daraus ergibt sich, ob ausgewählte Stromkreise reichen oder das ganze Haus versorgt werden soll.
  • Einphasig oder dreiphasig: Manche Geräte wie Wärmepumpen oder Starkstromgeräte brauchen drei Phasen. Prüfen Sie, ob der Notstrom-Ausgang das leistet.
  • Speichergröße: Der Speicher soll den Eigenverbrauch decken und zusätzlich eine Reserve halten. Modulare Speicher lassen sich später erweitern.
  • Elektroinstallation: Die Umschaltung baut eine Elektrofachkraft in den Zählerschrank ein. Der Netzbetreiber muss die Anlage kennen.

Österreich und Deutschland

In Österreich montieren wir oder ein Partner aus unserem Netzwerk, nach Kapazität. In Deutschland montieren Sie selbst oder mit einem Partner aus unserem Netzwerk. In Deutschland gilt für Module, Wechselrichter, Speicher und Notstrom-Umschaltung der Nullsteuersatz, für Wallboxen 19 % Umsatzsteuer.

Fazit

Eine PV-Anlage allein schützt nicht vor einem Stromausfall. Erst Speicher, passender Hybrid-Wechselrichter und Umschaltung machen daraus eine Notstromversorgung. Wer neu plant, wählt am besten gleich ein Paket mit Notstrom. Wer schon eine Anlage hat, rüstet nach.

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Häufige Fragen

Funktioniert meine PV-Anlage bei einem Stromausfall?

Eine normale netzgekoppelte Anlage schaltet bei Netzausfall aus Sicherheitsgründen ab. Erst mit Speicher, Hybrid-Wechselrichter und Notstrom-Umschaltung versorgt sie Ihr Haus weiter.

Kann ich Notstrom bei einer bestehenden PV-Anlage nachrüsten?

Ja. Ein Batteriespeicher-Nachrüstsatz mit Notstrom ergänzt eine bestehende Anlage. Ob Ihr Wechselrichter dazu passt, zeigt unsere Kompatibilitätsübersicht.

Wie lange reicht der Speicher bei einem Stromausfall?

Das hängt von Speichergröße, Ladestand und den angeschlossenen Geräten ab. Eine eingestellte Notstrom-Reserve und Sonnenstrom, der den Speicher nachlädt, verlängern die Versorgung.

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