Wie sieht eine moderne Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher an einem Einfamilienhaus in der Praxis aus?
Dieses Referenzprojekt zeigt eine Photovoltaikanlage, bei der die Solarstromerzeugung mit einem 15 kWh Batteriespeicher kombiniert wurde.
Entscheidend ist dabei nicht nur die Größe einzelner Komponenten. Eine gute Anlage entsteht dann, wenn Photovoltaikmodule, Wechselrichter, Batteriespeicher, elektrische Auslegung und das tatsächliche Verbrauchsprofil des Hauses technisch sinnvoll zusammenspielen.
Ziel ist ein abgestimmtes Energiesystem, das den selbst erzeugten Solarstrom möglichst sinnvoll für den eigenen Haushalt nutzbar macht.
Das Referenzprojekt auf einen Blick
Gebäudetyp: Einfamilienhaus
Batteriespeicher: 15 kWh
Anlagenkonzept: Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher
Projektziel: Solarstrom erzeugen, speichern und möglichst sinnvoll im eigenen Haushalt nutzen
Warum ein 15-kWh-Batteriespeicher?
Eine Photovoltaikanlage erzeugt einen großen Teil ihrer Energie während des Tages. Der Stromverbrauch eines Haushalts verteilt sich allerdings über viele Stunden und fällt häufig auch am Morgen, am Abend oder während der Nacht an.
Ein Batteriespeicher ermöglicht es, einen Teil der überschüssigen Solarenergie zwischenzuspeichern und später wieder im eigenen Haus zu nutzen.
Damit lassen sich Stromerzeugung und Verbrauch zeitlich besser aufeinander abstimmen und der Anteil des selbst genutzten Solarstroms kann erhöht werden.
Eine Speicherkapazität von 15 kWh kann beispielsweise für Haushalte interessant sein, bei denen neben klassischen Verbrauchern auch größere elektrische Lasten vorhanden oder zukünftig geplant sind.
Dazu können unter anderem gehören:
- Wärmepumpe,
- Elektroauto oder Wallbox,
- Klimatisierung,
- Pooltechnik,
- größerer Abend- und Nachtverbrauch oder
- ein generell höherer Haushaltsstromverbrauch.
Wichtig ist dabei: Ein größerer Speicher ist nicht automatisch die bessere Lösung. Die passende Kapazität sollte immer gemeinsam mit PV-Leistung, Verbrauch und Nutzungsprofil betrachtet werden.
Photovoltaikanlage und Speicher müssen zusammenpassen
Der Batteriespeicher ist nur ein Teil des Gesamtsystems.
Für eine technisch saubere Photovoltaikanlage müssen unter anderem PV-Generator, Wechselrichter, Speicher, elektrische Installation und Energiemanagement aufeinander abgestimmt werden.
Bei der Planung spielen beispielsweise folgende Punkte eine Rolle:
- verfügbare Dachfläche und Modulbelegung,
- Ausrichtung und mögliche Verschattung,
- Stringplanung der Photovoltaikmodule,
- Leistung und Eingangsbereiche des Wechselrichters,
- Kompatibilität des Batteriespeichers,
- Hausverbrauch und Lastprofil,
- zukünftige elektrische Verbraucher und
- gewünschte Backup- oder Ersatzstromfunktionen.
Genau deshalb betrachten wir bei Voltaik einzelne Komponenten nicht isoliert. Aus Modulen, Wechselrichter und Speicher soll ein technisch abgestimmtes Gesamtsystem entstehen.
Das Referenzprojekt aus der Luft
Drohnenaufnahmen vermitteln einen besonders guten Eindruck davon, wie sich eine Photovoltaikanlage tatsächlich in ein bestehendes Wohngebäude integriert.
Die Anordnung der Modulflächen und die Dimension der Anlage werden aus dieser Perspektive deutlich greifbarer als auf einzelnen Detailfotos.
Komponenten für Ihr eigenes Photovoltaikprojekt
Welche Komponenten für Ihr Projekt sinnvoll sind, hängt von Dachfläche, Anlagenleistung, Verbrauch, gewünschter Speicherkapazität und den geplanten Funktionen ab.
Im Voltaik.shop finden Sie dafür unterschiedliche Photovoltaikmodule, Wechselrichter und Speicherlösungen.
Solarmodule
Photovoltaikmodule für neue Anlagen, Erweiterungen und unterschiedliche Dachkonzepte.
Solarmodule ansehen →Wechselrichter
Wechselrichter und Hybrid-Wechselrichter für unterschiedliche Anlagenleistungen und Speicherkonzepte.
Wechselrichter ansehen →Batteriespeicher
Speicherlösungen für unterschiedliche Kapazitäten, Verbrauchsprofile und PV-Systeme.
Batteriespeicher ansehen →Wie groß sollte ein Batteriespeicher sein?
Diese Frage lässt sich seriös nicht allein anhand der Wohnfläche oder der Größe des Hauses beantworten.
Für eine sinnvolle Dimensionierung sollten unter anderem der jährliche Stromverbrauch, die PV-Leistung, der Tagesverbrauch, eine mögliche Wärmepumpe, Elektromobilität und zukünftige Verbraucher berücksichtigt werden.
Besonders wichtig ist die Frage, wann der Strom tatsächlich benötigt wird. Erst daraus ergibt sich, welche Speichergröße zum jeweiligen Projekt passt.
Sie planen eine Photovoltaikanlage mit Speicher?
Wenn Sie eine Photovoltaikanlage neu planen, einen Batteriespeicher ergänzen oder eine bestehende Anlage erweitern möchten, unterstützen wir Sie gerne bei der Auswahl und technischen Abstimmung der Komponenten.
Besonders hilfreich sind dabei bereits einige grundlegende Informationen:
- verfügbare Dachfläche,
- gewünschte oder vorhandene PV-Leistung,
- jährlicher Stromverbrauch,
- vorhandene oder geplante Wärmepumpe,
- Elektromobilität oder Wallbox,
- gewünschte Speicherkapazität und
- bereits vorhandene Komponenten.
Auf dieser Basis lässt sich wesentlich besser beurteilen, welche Systemkonfiguration technisch zu Ihrem Projekt passt.
Ihr eigenes Photovoltaikprojekt
Sie möchten wissen, welche Module, Wechselrichter oder Speicherlösung zu Ihrem Projekt passen?
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Richtpreis berechnenBeratung anfragenHinweis: Jedes Photovoltaikprojekt hat individuelle technische Voraussetzungen. Die dargestellte Anlage ist ein konkretes Referenzprojekt. Die passende PV-Leistung und Speichergröße sollte immer projektbezogen geprüft werden.