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Wärmepumpe im Winter mit PV-Strom betreiben: Was realistisch ist

Viele Hausbesitzer planen eine Wärmepumpe und eine PV-Anlage gemeinsam. Die Idee: Die Sonne liefert den Strom für die Heizung. Im Sommer geht diese Rechnung leicht auf, denn dann braucht die Wärmepumpe nur Strom für Warmwasser. Im Winter ist es umgekehrt. Die Wärmepumpe braucht am meisten Strom, wenn die Tage kurz sind und die Sonne tief steht. In diesem Ratgeber zeigen wir, was Solarstrom im Winter realistisch beiträgt und wie Sie den Anteil erhöhen.

Was die PV-Anlage im Winter liefert

Von November bis Februar erzeugt eine PV-Anlage in Österreich und Süddeutschland nur einen kleinen Teil ihres Jahresertrags. Kurze Tage, Nebel und Schnee auf den Modulen senken den Ertrag. An klaren Wintertagen kann die Anlage um die Mittagszeit trotzdem gut liefern, denn Kälte verbessert den Wirkungsgrad der Module. Wie viel genau ankommt, hängt von Ausrichtung, Neigung und Verschattung ab. Mehr dazu lesen Sie in unserem Ratgeber zum PV-Ertrag im Winter.

Für die Planung heißt das: Im Winter deckt der Solarstrom einen Teil des Bedarfs der Wärmepumpe, nicht den ganzen. Den Rest liefert das Netz. Wer das von Anfang an einplant, wird nicht enttäuscht.

Den Eigenverbrauch im Winter erhöhen

Der wichtigste Hebel ist der Zeitpunkt. Eine Wärmepumpe kann Wärme speichern: im Pufferspeicher, im Warmwasserspeicher und im Estrich einer Fußbodenheizung. Läuft sie bevorzugt dann, wenn die PV-Anlage Strom liefert, steigt der Anteil des Solarstroms. Viele Wärmepumpen haben dafür einen Eingang für ein Steuersignal (SG Ready), den ein Energiemanager oder der Wechselrichter ansteuert.

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Was ein Batteriespeicher im Winter bringt

Ein Batteriespeicher verschiebt Solarstrom vom Mittag in den Abend. Im Winter ist der Überschuss am Mittag oft klein, der Speicher wird darum seltener voll. Sein großer Nutzen liegt in den Übergangszeiten und im Sommer. Rechnen Sie den Speicher deshalb über das ganze Jahr, nicht nur über den Winter. Ein Hybrid-Wechselrichter mit Speicher wie im Voltaik Komplettpaket SE-F12 verbindet Module, Batterie und Hausnetz in einem System und lässt sich später erweitern.

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Lohnt sich die Kombination?

Ja, wenn Sie das ganze Jahr betrachten. Im Frühling, Sommer und Herbst deckt die PV-Anlage Warmwasser und einen großen Teil des Heizbedarfs in den Übergangsmonaten. Im Winter senkt sie den Netzbezug zumindest an sonnigen Tagen. Wichtig sind eine gut geplante Anlagengröße, eine Wärmepumpe mit passender Leistung für Ihr Haus und eine Steuerung, die Überschüsse nutzt. Gerne prüfen wir mit Ihnen, welche Kombination zu Ihrem Haus passt.

Österreich und Deutschland

In Österreich montieren wir oder ein Partner aus unserem Netzwerk, nach Kapazität. In Deutschland montieren Sie selbst oder mit einem Partner aus unserem Netzwerk. In Deutschland gilt der Nullsteuersatz nur für PV-Teile wie Module, Wechselrichter und Speicher. Wärmepumpen tragen in Deutschland 19 % Umsatzsteuer. Unser Shop berücksichtigt das bei Lieferung nach Deutschland automatisch. Den aktuellen Preis finden Sie jeweils im Shop.

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Häufige Fragen

Kann eine PV-Anlage meine Wärmepumpe im Winter allein versorgen?

In der Regel nicht. Im Winter liefert die PV-Anlage nur einen kleinen Teil ihres Jahresertrags. An sonnigen Tagen deckt sie einen Teil des Bedarfs, den Rest liefert das Netz.

Wie erhöhe ich den Solarstrom-Anteil der Wärmepumpe?

Lassen Sie die Wärmepumpe bevorzugt bei PV-Überschuss laufen und Wärme im Puffer, im Warmwasserspeicher oder im Estrich speichern. Dafür steuert ein Energiemanager oder der Wechselrichter die Wärmepumpe über den SG-Ready-Eingang.

Brauche ich für die Wärmepumpe einen Batteriespeicher?

Nein, aber er kann sinnvoll sein. Im Winter wird er seltener voll, in den Übergangszeiten und im Sommer erhöht er den Eigenverbrauch deutlich. Rechnen Sie ihn über das ganze Jahr.

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