Ein Batteriespeicher passt selten für immer zum Haushalt. Ein Elektroauto, eine Wärmepumpe oder ein zusätzlicher Arbeitsplatz zu Hause verändern den Verbrauch — und der Speicher, der früher groß genug war, reicht abends nicht mehr. Ein Sigenergy-System lässt sich in diesem Fall erweitern: Die Batteriemodule werden gestapelt, statt die ganze Anlage zu tauschen. Dieser Ratgeber zeigt, welche Module zusammenpassen, wie die Nachrüstung durch den Fachbetrieb abläuft und was Sie bei Zähler und Netzanschluss beachten müssen.
Ein Speicher verschiebt den Mittagsstrom des eigenen Dachs in den Abend. Ist er zu klein, endet der Abend früher im Netzbezug, und der Strom des späten Tages kommt wieder aus dem Netz. Eine Erweiterung vergrößert diesen Puffer, ohne Dach, Module oder Wechselrichter anzufassen. Sie lohnt sich vor allem dann, wenn der Verbrauch dauerhaft gestiegen ist, etwa durch ein Elektrofahrzeug, das überwiegend zu Hause lädt, oder durch eine Wärmepumpe im Winter.
Technisch ist das bei einem modularen System vergleichsweise einfach: Die Module des Speichers sitzen übereinander und werden gemeinsam vom Sigenergy Energy Controller mit 6 kW geführt. Ein typisches Nachrüstmodul ist das Sigenergy SigenStor-Batteriemodul, das sich um weitere Module desselben Typs ergänzen lässt.
Vor der Bestellung klären drei Fragen. Erstens: Passt das Modul zu Ihrem Energy Controller und zur installierten Firmware? Zweitens: Ist am Aufstellort Platz für den höheren Turm? Drittens: Trägt der Boden das zusätzliche Gewicht? Die Übersicht der zusammenpassenden Geräte steht auf unserer Kompatibilitätsseite. Für höhere Türme gibt es ein Bodenmontagekit mit verstellbaren Nivellierfüßen, das den Stand ausgleicht.
Die Elektrik bleibt meist unverändert: Der Speicher arbeitet im Hausnetz, Zähler und Netzanschluss müssen die zusätzliche Kapazität nicht neu können. Ihr Fachbetrieb prüft Sicherungen und Leitungen trotzdem vor Ort.
Am günstigsten ist die Nachrüstung, wenn der Bedarf dauerhaft sichtbar wird, nicht bei jedem einzelnen Winterhoch. Warten Sie, bis klar ist, dass der größere Verbrauch bleibt, etwa weil das Elektroauto täglich zu Hause lädt. Sinnvoll ist der Umbau auch im Zuge anderer Arbeiten am System, etwa beim Wechsel eines alten Wechselrichters oder beim Umzug des Speichers im Technikraum. Wer die Erweiterung plant, bevor der Speicher im Winter täglich an seine Grenze stößt, vermeidet dauerhaften Netzbezug.
Je nach Systemgeneration passen die Module des SigenStor-Systems oder die größeren SigenStack-Batteriemodule mit 12 kWh. Welche Variante Ihr System aufnimmt, steht in der Kompatibilitätsübersicht und in der Planung des Fachbetriebs.
Die Nachrüstung ist ein elektrotechnischer Eingriff: Der Speicher wird für die Dauer der Arbeiten vom Netz getrennt, das Hausnetz läuft über den Netzanschluss weiter. Für Sie bedeutet das meist nur eine kurze Unterbrechung der Eigenversorgung. Halten Sie den Technikraum zugänglich und planen Sie ein, dass die Arbeiten Lärm und kurze Sperrzeiten bedeuten. Für den elektrischen Anschluss ist eine Elektrofachkraft zuständig.
In Österreich montieren wir oder ein Partner aus unserem Netzwerk, nach Kapazität. In Deutschland montieren Sie selbst oder mit einem Partner aus unserem Netzwerk, den elektrischen Anschluss übernimmt eine Elektrofachkraft. In Deutschland gilt der Nullsteuersatz für PV-Teile wie Module, Wechselrichter und Speicher. Ob es für Ihren Speicher eine Förderung gibt, prüfen Sie vor dem Kauf bei Land oder Gemeinde. Den aktuellen Preis finden Sie jeweils im Shop. Wer ganz neu plant, findet im Sigenergy Komplettpaket den passenden Einstieg.
Ein modularer Speicher wächst mit dem Haushalt. Wer Voraussetzungen, Zeitpunkt und Ablauf vorher klärt, erweitert die Kapazität an einem halben Tag, ohne neue Anlage und ohne Dacharbeit. Sprechen Sie uns an, wenn Sie wissen wollen, ob Ihr System die Erweiterung mitmacht.
Was kostet Ihre Anlage? Im PV-Konfigurator sehen Sie in zwei Minuten eine passende Anlage mit Preis — oder Sie fordern ein Angebot mit Montage an. Unverbindlich, ohne Anmeldung.
Nein. Die Arbeiten am Speicher sind elektrotechnisch und werden von einer Elektrofachkraft oder einem Fachbetrieb ausgeführt. Nur so bleiben Garantie und Zulassung des Systems erhalten.
Meist ist die Nachrüstung an einem halben Arbeitstag erledigt: Stapeln, Verkabeln, Inbetriebnahme und Funktionstest. Länger dauert es nur, wenn der Technikraum vorher ertüchtigt werden muss.
In der Regel nicht. Der Speicher arbeitet im Hausnetz und verändert die Leistung am Netzanschluss kaum. Ihr Fachbetrieb prüft Zähler, Sicherungen und Leitungen vor der Erweiterung.
Persönlich für Sie da
Besprechen Sie mit uns, welche technischen Voraussetzungen für Ihre Anlage gelten.
!
Kostenlose Beratung zu Ihrer PV-Anlage
Sagen Sie uns kurz, was Sie planen — wir melden uns persönlich.